Kellner fordert: Staatskanzleiminister muss seinem Ministerpräsidenten folgen
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Kellner fordert: Staatskanzleiminister muss seinem Ministerpräsidenten folgen

„Die Situation der Schlösser Friedrichswerth und Reinhardsbrunn muss endlich abschließend geklärt werden, bevor alle Messen gesungen sind!“ Mit diesem Appell wendet sich der CDU-Landtagsabgeordnete Jörg Kellner an Ministerpräsident Ramelow und den Minister der Staatskanzlei, der für Kultur zuständig ist, Prof. Hoff. Sollte es zur Gründung einer gemeinsamen Schlösserstiftung mit Sachsen-Anhalt kommen, das die CDU in der bisher geplanten Form weiterhin ablehnt, wäre Eile geboten.

Nach dem Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages steht die Gründung einer Kulturstiftung Mitteldeutschland Schlösser und Gärten kurz bevor. Von Thüringer Seite soll die bisherige Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten eingebracht werden. Jedoch sind bisher weder Schloss Friedrichswerth noch Schloss Reinhardsbrunn in der Thüringer Stiftung. „Mehrfach habe ich gefordert, dass die beiden Schlösser aufgenommen werden. Selbst Ministerpräsident Ramelow hat sich dieses Jahr dafür ausgesprochen. Nun muss der zuständige Minister auch die notwendigen Schritte gehen!“, so der Kulturpolitiker.

Nach einer Gründung einer gemeinsamen Schlösserstiftung könnten neue Objekte nur noch im Einvernehmen zwischen Sachsen-Anhalt und Thüringen eingebracht werden, wie es aus der Staatskanzlei heißt. Damit hätten beide Standorte noch schlechtere Karten. „Ich habe den Eindruck, dass Minister Hoff sich mit Sachsen-Anhalt eine Ausrede bereithalten will, warum die beiden Kulturgüter Thüringens später nicht aufgenommen werden. Daher muss jetzt gehandelt werden, bevor eine neue Stiftung entstehen sollte“, fasst Kellner abschließend zusammen.