Rückkehr der gestohlenen Bilder ein besonderes Ereignis für Thüringer Kulturliebhaber
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Rückkehr der gestohlenen Bilder ein besonderes Ereignis für Thüringer Kulturliebhaber

Nachdem heute in Berlin die gestohlenen Werke aus dem Kunstraub von Gotha aus dem Jahr 1979 der Öffentlichkeit präsentiert wurden, freut sich Jörg Kellner über deren Rückkehr an heimische Stätte. „Sowohl für die Stiftung Schloss Friedenstein als auch die Kulturliebhaber aus Thüringen ist die Auffindung der Werke und deren Rückkehr nach Gotha ein besonderes Ereignis. Ich danke ausdrücklich allen, die daran mitgewirkt haben“, so der CDU-Landtagsabgeordnete und kulturpolitischer Sprecher. Jetzt müssen die Werke umgehend restauriert werden. Hier setzt er auf zügige Umsetzung und Hilfestellung des Landes.

„Der Diebstahl von Kunstwerken ist nicht nur für die Einrichtungen an sich, sondern auch für die gesamte Gesellschaft ein Verlust. Daher müssen wir prüfen, wie wir unsere Museen ausreichend schützen können“, formuliert Kellner die politische Dimension. Mit einem Blick auf den Juwelenraub in Dresden hofft Kellner, dass auch hier die gestohlenen Schätze eines Tages wieder ihren Weg zurückfinden.

Mit diesem Paukenschlag zu Jahresbeginn verbindet Kellner auch die Hoffnung, dass 2020 insgesamt ein gutes Jahr für die Thüringer Museen und die Thüringer Kulturlandschaft wird. Dabei werden auch die Verhandlungen zu einer Kulturstiftung Mitteldeutsche Schlösser und Gärten eine große Rolle spielen.