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Kellner fordert von der Landesregierung zusätzliche Hilfen für Hotels und Gaststätten im Kreis Gotha

Die CDU-Fraktion im Thüringer Landtag fordert umfangreiche Hilfen für Thüringens Hotel- und Gastronomiebranche. Neben dem Vorstoß, die Mehrwertsteuer für Gaststätten bundesweit von derzeit 19 auf sieben Prozent zu senken, sollen vom Land auch weitere Liquiditätshilfen für notleidende Betriebe bereitgestellt werden. "Sollten bei einer Verlängerung der Schließung der Gastronomie keine weiteren Hilfsgelder fließen, werden die ersten ihre Läden dauerhaft schließen müssen“, so der örtliche Abgeordnete Jörg Kellner. Die Betriebe bräuchten in der Corona-Krisewieder eine Perspektive: „Ich erhalte täglich Hilferufe von Gastronomen, die ohne eigenes Verschulden in diese existenzielle Krise geraten sind.“ Kellnererinnerte daran, dass die Gastronomiebranche als erstes ihre Betriebe schließen musste und noch immer nicht wisse, wann und wie es weiter gehe. „Mit Abstandsregeln und Mundschutz beim Personal sollte es doch wenigstens möglich sein, die Außengastronomie wieder zu öffnen.“ Gerade die beginnende Biergartensaison biete die Chance, Umsatzeinbußen zumindest ein Stück weit abzufedern.

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Museen, Musik- und Jugendkunstschulen sowie Theaterhäuser brauchen eine Perspektive

Erfurt - Die CDU-Fraktion verlangt auch für den gesamten Kulturbereich eine geordnete und detailliert nachvollziehbare Perspektive für eine Lockerung der im Zusammenhang mit der Coronapandemie eingeführten Beschränkungen. “Was für Schulen und Museen ab dem 27. April gilt, sollte auch auf andere Einrichtungen der kulturellen Bildung Anwendung finden”, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Jörg Kellner. Der Christdemokrat bemängelt dabei, dass seitens der Landesregierung lediglich einzelne Bausteine aus dem kulturellen Angebot herausgegriffen worden seien, die es aus Sicht des Landes zu unterstützen gelte. “Eine nachvollziehbare und geordnete Perspektive für den gesamten Kulturbereich gibt es ebenso wenig wie detaillierte Regelungen zur Einhaltung des Infektionsschutzes bei einzelnen Festlegungen der Landesregierung”, so Kellner weiter.